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Moderne Umgangsformen

Du oder Sie? Ab wann, wer - wem?

Duzen/Siezen

Das Du wird in der Gesellschaft in der Regel von der jeweils älteren Person angeboten. Unter Gleichaltrigen ist das Du eine Grundlage für eine ungezwungene Kommunikation und ein Ausdruck von Verbundenheit. Duzen vermittelt eine gewisse Verbundenheit zwischen den Personen. Das Siezen ist eher ein Zeichen von Distanz und Respekt. Bei Ansprechen von Fremden, gerade wenn sie älter sind als man selbst, sollte eher das Sie gewählt werden. 

Das Geschlecht spielt keine Rolle mehr, es darf sowohl der Mann als auch die Frau den Wunsch nach einem Du äußern. Im Geschäftsleben gilt grundsätzlich, dass sich fremde Erwachsene mit Sie ansprechen. Allerdings ist es auch eine Frage des Firmenstils und der Branche, ob man sich duzt oder siezt. Das Du ist in vielen Branchen sogar im Büro üblich, dazugehört zum Beispiel Medien, Werbung, IT oder Handwerk. In Ämtern, Versicherung, Banken und im juristischen Bereich ist das Sie verbreitet.

Gerade die Zunahme der Email als Kommunikationsmittel hat das Du gesellschaftsfähig gemacht. Vorsicht ist allerdings beim Duzen mit Vorgesetzten geboten, da man unangenehme Themen mit diesen dann weitaus schwerer besprechen kann.

Auch einen Lehrausbilder den man total nett findet und der alles für den Auszubildenden macht, sollte man während der Lehrzeit mit Sie ansprechen. Erst wenn die Lehre abgeschlossen wurde und man in den Betrieb übernommen wurde, kann man hoffen, dass der ehemalige Lehrausbilder einem das Du anbietet.

Das Anbieten vom Sie zum Du sollte immer von der älteren Person ausgehen. Auch in Dienststellen, wie der Polizei oder Armee, bei Gericht und in anderen Einrichtungen sollte immer der Dienstranghöhere seinen Mitarbeitern das Du anbieten.

Selbst wenn man schon beim Du ist und es kommen fremde Personen zu einem Gespräch mit dem Dienstvorgesetzten hinzu, sollte man diesen mit Sie und den Dienstgrad anreden. Ratsam ist auch mitunter, den Chef bei der Arbeit nicht zu duzen, auch wenn das Du angeboten wird. Sollte das gute Verhältnis in irgendeiner Hinsicht gestört sein, kann eine Auseinandersetzung leicht persönlicher werden, als man möchte. Ansonsten sollte man ein angebotenes Du vom Chef annehmen, auch wenn man älter ist als dieser. Man ist jedoch nicht verpflichtet dazu, kann im Zweifelsfall sogar die höfliche Form einklagen.

Eine Zwischenform ist manchmal auch eine angebrachte Lösung: Das Sie und der Vorname. Man kann diese Form zum Beispiel gegenüber den bereits erwachsenen Freunden seiner Kinder oder Enkel verwenden, allerdings ist diese Form vielfach als Dienstboten-Sie verpönt, da es eine höfliche Distanz vorgaukelt, die in der Praxis nicht besteht.

Wenn man in einer Firma neu anfängt, sollte man sich den Gepflogenheiten anpassen. Wenn sich alle Mitarbeiter auf einer Ebene duzen, sollte man sich nicht ausschließen, jedoch ist es oft ratsam, erst vorsichtig anzufragen, ob ein Duzen in Ordnung ist oder darauf warten, dass man aufgefordert wird, die Kollegen auch zu duzen.

An der Universität und in der Schule gilt unter Kameraden und Kommilitonen das Du, gegenüber Lehrern und Dozenten in der Regel das Sie. Normalerweise siezt man einen Jugendlichen und nennt ihn beim Vornamen, wenn er 16 Jahre oder älter ist, es sei denn, man hat das Gewohnheitsrecht und kennt sich noch von früher! Wenn jemand 18 Jahre alt und volljährig ist, wird er selbstverständlich mit Nachnamen genannt und gesiezt!

Bei Ärzten wird das so gehandhabt. Der Herr Professor wird solange mit Sie angesprochen, bis er seinen unterstellten Ärzten das Du anbietet. Als Regel gilt immer der Ältere bietet dem Jüngeren das Du an, außer bei Akademischen Graden oder Offiziersgraden, da geht es nach der Rangordnung und nicht nach dem Alter. Wenn das Duzen angeboten wurde, solle der Respekt gegenüber den Vorgesetzten und anderen Autoritätspersonen gewahrt werden.

Wenn einem das Duzen unangemessen erscheint oder unangenehm ist, darf man das
Du-Angebot durchaus ablehnen. Diese Ablehnung sollte jedoch so höflich wie möglich sein. Zum Beispiel: Seien Sie mir nicht böse, aber ich möchte vorerst lieber noch beim Sie bleiben oder man verweist freundlich aber bestimmend auf seine grundsätzlichen Prinzipien. Die betreffende Person wird einem aber dann wahrscheinlich nie wieder das Du anbieten. Sie sollten selber wissen, wem Sie das Du anbieten - zu vorschnell angeboten, kann es auch für eine Distanzlosigkeit ihrerseits sprechen, die bei anderen nicht gerne gesehen wird.

Es ist klar geregelt, wer im Geschäftlichen wem das Du anbietet:
Der Ranghöhere dem Rangniederen. Beispiel: Der Vorgesetzte bietet dem Mitarbeiter nach der Probezeit das Du an.
Der Dienstältere dem Neuling: Das Projektteam bietet dem neuen Kollegen beim Mittagessen das Du an.
Die wesentlich ältere Kollegin der Jüngeren. Im Sekretariat bietet die 40-jährige Assistentin ihrer 10 Jahre jüngeren Kollegin das Du an.

Grundsätzlich sollte in der Praxis beobachtet werden, wie mit dem Du umgegangen wird, bevor man selbst jemandem dies anbietet. Einmal Du, immer Du. Der Weg zurück zum Sie ist nicht möglich, zumindest aber sehr folgenschwer. Lassen Sie sich deswegen Zeit. Wenn Sie etwas länger beim Sie bleiben, wirken Sie vielleicht etwas förmlich. Das ist im Zweifelsfall im Geschäftsleben jedoch ratsamer, als zu kumpelhaft aufzutreten. 

Bieten Sie das Du nicht auf Firmenfesten aus einer Bierlaune heraus an. Man sollte keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit Ihres Angebots haben müssen. Bekommt man auf einer Firmenfeier unter Alkoholeinfluss das Du angeboten, sollte man dieses am nächsten Tag nicht sofort nutzen und abwarten, ob es tatsächlich auch so gemeint war. Eine Vier-Augen-Besprechung oder ein gemeinsames Mittagessen sind günstige Gelegenheiten, um das Du zu offerieren.

Ein Handschlag zum Anbieten des Du ist völlig ausreichend. Große Verbrüderungsakte sind im Geschäftsleben nicht angebracht. Häufig wird oft eine Mischform praktiziert. Die Kollegen werden gesiezt, aber mit ihrem Vornamen angesprochen.

Wird das Duzen nicht ausdrücklich erlaubt, kann dieses als Beleidigung aufgefasst werden. Der oder die Beleidigte kann dann sogar eine strafrechtliche Verfolgung beantragen. Das Duzen von Amtspersonen, Polizisten, Richtern, Politikern usw. sollte man tunlichst unterlassen.

Nach erfolgtem Duzen besteht auch die Rückkehr zum Siezen. Dies wird dann eingesetzt, wenn man einer Person eine besondere Distanz signalisieren und sie aus dem Kreis seiner Vertrauten ausgrenzen möchte. Kurz gesagt, mit dieser Person möchte man nichts zu tun haben.

Das Du ist innerhalb bestimmter Gemeinschaften (politischer Parteien, Glaubensgemeinschaften, Arbeitskollegien, Clubs, im Internet u.ä) oft die normale Anredeform, wenn besonderer Wert z. B. auf ein gemeinschaftliches Miteinander gelegt wird und gehorcht dort spezifischen Regeln, die von denen des Alltags, die hier beschrieben werden sollen, mitunter stark abweichen. Ebenso gibt es umgekehrt auch stark formalisierte Gesellschaften, in denen das Du grundsätzlich als unakzeptabel gilt.

Auch im Alltag kann die Präferenz der Anrede mit Du oder Sie stark von weltanschaulichen Gegebenheiten abhängig sein, wie sie etwa innerhalb eines spezifischen Milieus wirken. Hierbei sind alle denkbaren Schattierungen anzutreffen (von absoluter Ablehnung des Sie, über eine ausgewogene Verteilung beider Anredeformen, bis hin zu Umgangserwartungen, bei denen das Du praktisch ausgeschlossen ist).

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Verhalten in öffentlichen Verkehrsmittel.

Wie bei allen Umgangsformen sollte man überlegen was will ich und was tue ich anderen an. Für ein angenehmes Miteinander bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Autobus, Straßenbahn, U-Bahn, Zug und der Gleichen) ist es nicht nur wichtig zu beobachten was einem selbst stört sondern auch was man selbst tut und wieviel man von sich preisgeben möchte.  

·  Mobiltelefon: Der Klingelton und die Lautstärke sind hierbei zu berücksichtigen. Weiters sollte man überlegen ob das Gespräch für die ganzen Mitreisenden bestimmt ist oder es diesen zumutbar ist. Der Tipp: auf später verschieben oder per SMS kommunizieren.

·  Essen: Das Essen ist sicher nicht angenehm und genussvoll einzunehmen. Dazu kommt, dass die Gesuchsverbreitung unangenehm ist und die Möglichkeit der Verunreinigungen des Verkehrsmittel, der eigenen und anderer Kleidung besteht.

·  Trinken: Empfiehlt es sich maximal aus Flaschen mit Schraubverschluss, die man nach dem trinken gleich wieder verschließt. Kaffeebecher und offene Getränke unterliegen wieder der Problematik der Verunreinigung des Verkehrsmittel, der eigenen und anderer Kleidung.

·  Rucksäcke, Schultaschen und Co.: Diese hält man am besten in der Hand. Dadurch wird weniger Platz beansprucht, man kommt leichter durch das Gedränge und die Gefahr sitzende Personen damit im Gesicht zu treffen entfällt.

·  Musik: Kopfhörer haben anscheinend eine Funktion die der Umwelt die Musik lauter hören lässt als diese zum Ohr dringt. Nicht nur das Mitreisende gezwungen werden Musik in dadurch schlechter Qualität mit zu hören schränkt sie zusätzlich die eigene Aufmerksamkeit ein und verhindert das wir Warnsignale wahrnehmen können.

·  Platz anbieten: Gebrechlichen und schwächeren Personen den eigenen Sitzplatz anzubieten ist ja wohl selbstverständlich. Missverstanden wird oft die Tatsach, dass es Jüngere und Ältere Passagiere gibt. Es ist eine nette Geste einer älteren Person Platz anzubieten jedoch nicht immer nötig. Jüngere Menschen können genauso müde, schwach oder gebrechlich sein wie Ältere.

·  Ein- und Aussteigen: Aussteigende Personen haben Vorrang gegenüber einsteigenden Personen. Die Zweckmäßigkeit liegt darin, dass zuerst Platz werden muss um Platz zu bekommen. Vergessen Sie das trotz aller Hektik nicht. Das Verkehrsmittel kann ohnehin nicht abfahren bevor alle Aus-/Eingestiegen sind.

Der 1. Tag ............!

Egal ob für Sie jetzt der 1. Tag am neuen Arbeitsplatz in einem neuen Team oder in der Schule beginnt er unterliegt einiger Spannung und gewissen Regeln.

Betreffend der Umgangsformen gibt es hier einige Aspekte.

Wer führt mich in die neue Gesellschaft ein und wie werde ich vorgestellt?
Wie begrüße ich wem, und in welcher Reihenfolge?
Wie sollte mein Outfit sein damit ich richtig ankomme? Schließlich machen Kleider Leute und      sorgen für den ersten Eindruck.
Sind Titel wichtig und in der Anrede zeitgemäß?
Wer bietet wem das Du-Wort an?
Wie viel Information zu meiner Person soll ich bekannt geben?
Mit wem schließe ich Allianzen?
Was sollte ich lieber unterlassen?
Was ist selbstverständlich oder wo sollte ich dank anbringen?
Wie verabschiede ich mich richtig?

Kommentieren Sie diesen Artikel mit Ihren Fragen, wir geben Ihnen die Antworten darauf.

Sommerzeit - Badezeit

Umgangsformen am Badestrand im Hallenbad und überall wo sich mehrere Menschen ein gemeinsames Gebiet zum Baden und Schwimmen teilen.

Auch hier gibt es Regeln für ein harmonisches Miteinander.

  • Bei der Wahl des Liegeplatzes sollten wir darauf achten die nötigen Abstände einzuhalten und keine Gehwege zu blockieren. 
  • Haben wir den geeigneten Liegeplatz gefunden liegt es in unserem eigenen Interesse den Platz sauber zu halten. Zigarettenstummel, Getränkedosen, Speisereste usw. nehmen wir wieder mit oder entsorgen es in dafür vorgesehenen Mülldeponien. Schließlich möchten wir ja wiederkommen und einen sauberen Platz finden.
  • Badekleidung unterliegt der Mode, wir achten jedoch dabei auch immer darauf nicht für unnötiges aufsehen zu erregen. Badebekleidung soll optisch immer im zumutbaren Bereich für unsere Mitmenschen bleiben.
  • Gleiches gilt für umziehen am Badeplatz. Anstand und Würde bleiben gewahrt.
  • Wer keine Badekleidung möchte und keine Rücksicht auf Umkleidemöglichkeiten nehmen will ist im FKK-Bereich bestens aufgehoben. 
  • Für Musik, Fernsehen, Handyklingeltöne, Telefonate und Gespräche führen wir in einer Lautstärke durch die auch für unseren direkten Nachbarn akzeptabel sind und Entspannung zulässt.
  • Haben wir Kinder mit wird uns klar sein, dass auch diese nicht alles und in jeder Lautstärke dürfen. An störenden Verhalten sind hier nie die lieben Kleinen Schuld, sondern deren Aufsichtspersonen.
  • Bei Ball und sonstigen Spielen achten wir darauf, dass wir niemand stören oder verletzen können.
  • Wenig beliebt und rücksichtslos ist es auch wenn wir über Decken oder durch Gruppen laufen.
  • Nicht an jedem Badeplatz sind Hunde erwünscht bzw. erlaubt. Handelt es sich um einen Badeplatz an dem Hunde genehmigt sind unterliegen diese natürlich den Ortsüblichen Gesetzen wie z.B. Leinen-/ Beißkorbpflicht und dem entfernen von Hundekot. Wir sollten auch bedenken, dass nicht jeder Mensch darüber glücklich ist wenn sich ein Hund in unmittelbarer Nähe befindet sich vielleicht noch zusätzlich abschüttelt und eine ungewollte Dusche bereitet. Wenig Begeisterung erzeugt auch wenn der Vierbeiner in Taschen herumschnüffelt und aufdringlich wird.

Sommer - Hitze - Schwitzen

Ist es heiß oder treiben wir Sport schwitzen wir automatisch mehr da der Kreislauf verstärkt gefordert ist. Schwitzen ist gesund und dient zur Abkühlung des Körpers. Schwitzen ist somit nicht nur gut sondern auch notwendig. Dabei entstehen oft unangenehme Gerüche.

Wie wir uns selbst und unserer Umgebung einen Gefallen tun können ist einfach. Es gilt dabei einfache Regeln zu berücksichtigen.

  1. Ist es heiß oder betreiben wir Sport sollten wir Nahrungsmittel wie Knoblauch, Kaffee oder scharfe Gewürze reduzieren oder besser zur Gänze vermeiden.
  2. Duschen wir am Morgen oder vor dem Sport ist der Schweiß geruchsneutral. Parfum ist kein Ersatz für Duschen.
  3. Zusätzlich können wir Deodorant verwenden. Auf stark parfumhaltige Produkte soll unbedingt verzichtet werden.
  4. Tragen wir frisch gewaschene und atmungsaktive Bekleidung gibt diese die Feuchtigkeit nach außen ab und speichert sie nicht im Gewebe. Zusätzlich haben wir den Vorteil, dass keine unangenehmen Schweißflecken entstehen.
  5. Auch die Füße schwitzen. Frische atmungsaktive Socken, luftige Schuhe aus echtem Leder und ausreichendes lüften lassen wirkt Wunder. Neigt man zu Schweißfüßen helfen Einlagen mit Aktivkohle, Teebaumöl oder Lemongras.
  6. Frisch geputzte Zähne geben ein frisches Gefühl. Ausreichend Flüssigkeit, die Vermeidung oder Reduktion der Konsumation von Produkten die, die Schleimhäute austrocknen (z.B. Kaffee, Nikotin, Alkohol) reduzieren die Bildung von Mundgeruch.

Sommer - Urlaub - Buffet

Egal ob am Frühstück oder bei der Hauptmahlzeit es gelten die gleichen Regeln.
Geduldig anstellen nicht vordrängen oder sich reindrängen. Es ist auch nicht besonders elegant wenn man jemanden der gerade von der Seite kommt vor sich in die Warteschlange schmuggelt egal um wen auch immer es sich handelt. Gehen Sie immer davon aus was Sie als störend empfinden und handeln Sie danach.

Bei Buffets werden Speisen in der Regel immer nach gereicht, Sie haben es also nicht nötig mit überladenen Tellern das Buffet zu verlassen. Nehmen Sie sich kleinere Portionen, genießen Sie die Speisen und holen Sie bei Bedarf Nachschub. Damit kommen Sie auch nicht in Bedrängnis zu viel am Teller zu haben. Bedenken Sie, dass man alles das man sich selbst nimmt auf zu essen hat.

Die Frage ob man sich einen frischen Teller nimmt oder mit dem schon verwendeten zum Buffet geht beantwortet sich damit wo man sich befindet. Handelt es sich um ein Buffet in einem Gastronomiebetrieb ist ausreichend Geschirr vorhanden und man wird sich einen neuen Teller nehmen. Der gebrauchte wird in der Zwischenzeit ohnehin abserviert. Ist es ein Buffet im Privaten Rahmen und Geschirr nur beschränkt vorhanden empfiehlt es sich den Teller zu behalten um ihn wieder zu befüllen.

Verwenden Sie bitte unbedingt das vorhandene Besteck, nehmen Sie nichts mit den Fingern. Es sieht auch nicht sehr attraktiv aus wenn Sie alles aus der Mitte herausnehmen und die schön dekorierten Vorlegeplatten zum Kriegsschauplatz machen. Schließlich isst man ja auch mit den Augen. Legen Sie nichts zurück das Sie bereits auf Ihren Teller genommen haben.

Für Gebäck sind meistens Brotkörbchen vorhanden, wenn nicht verwenden Sie einen kleinen Teller dadurch kommen Sie auch nicht in Verlegenheit ihre Brötchen auf das Tischtuch zu legen.

Ein absolutes NOGO ist es Getränke, egal ob Saft oder Kaffee, gleich nach dem einschenken, noch am Buffet zu trinken oder am Weg zum Tisch zu verkosten.

Abschließend sei noch gesagt, dass ein Buffet kein Supermarkt ist um sich für den restlichen Tag zu versorgen. Die Speisen und Getränke sind dafür gedacht anläßlich dieser Mahlzeit verzehrt zu werden.

Sommer - Freizeit - Grillen

Grillen und Umgangsformen?

Ja auch beim Grillen ist es nicht egal wie man sich verhält.
Neben gesetzlichen Regeln (z.B. Verbot von offenen Feuer wegen Brandgefahr), der Hausordnung (Grillen am Balkon) gibt es natürlich auch gesellschaftliche Aspekte für ein harmonisches Miteinander.

Zunächst sollten abgeklärt sein ob wir jemand anderen mit Rauch oder Geruch belästigen.
Möglicherweise haben wir Gäste und es entsteht mehr Lärm als unserem Nachbarn zumutbar ist.

Da es beim Grillen im privaten Bereich etwas lässiger zugehen darf haben wir als Grillchef mit unseren Gästen den Grad der Selbstversorgung, bzw. Mitwirkung zu klären.

Im Vorfeld ist abzusprechen ob eventuell jemand etwas mitbringt, wer welche Saucen und Salate macht (es soll ja nicht alles doppelt und dreifach da sein und noch dazu in Konkurrenz stehen. Es ist nichts peinlicher wie Gespräche darüber wessen Sauce oder Salat jetzt der bessere ist.)

Als Gastgeber sollten wir jedenfalls jedem Gast das erste Getränk servieren und wenn es für beide Seiten akzeptabel ist eine Selbstbedienung vereinbaren. In der Verantwortung des Gastgebers bleibt es jedoch die Getränkeversorgung sicher zu stellen, sprich die Kühlgeräte entsprechend rechtzeitig nach zu bestücken.

Wir sollten auch unsere Gäste nicht mit Bergen fertigen Grillguts überfordern, man will genießen und weder Rekorde beim Verzehr aufstellen noch bereits erkaltetes essen. Wir grillen in kleineren Etappen und können bei größerer Auswahl die Wünsche der Gäste berücksichtigen.

Finger oder Besteck? Beides ist angebracht es kommt darauf was wir essen (z.B. Rippchen abnagen).
Beobachten Sie ihre Tischnachbarn und passen Sie sich den allgemeinen Gepflogenheiten an.

Das Bierchen aus dem Glas oder der Flasche ist vom Rahmen der Veranstaltung abhängig. In geselliger Männerrunde ist die Flasche kein Problem, geht es etwas gesitteter zu ist die Benutzung von Gläsern angebracht.

Als Gast ist es eine netter Geste dem Grillchef die kurze Übernahme seiner Tätigkeit anzubieten damit auch er in den Genuss der Speisen kommt.

Unter allen Umständen sollten wir sicherstellen, dass wir im Sommer genug gekühlte Getränke vorbereitet haben. Unbedingt ist auf Hygiene und die Verderblichkeit der Ware zu achten. Dringend zu vermeiden gilt es, dass Grillgut noch roh vom Rost kommt oder schon am verkohlen ist.

Gibt es keinen Dresscode und es handelt sich um eine privat informelle Sommergrillparty empfiehlt sich für die Frau ein leichtes Sommerkleid. Jeans und T-Shirt sind ebenso angebracht und für die Frau als auch für den Mann passend.


Sommer - Hitze - Kleidung

Ist es heiß möchten wir so leicht als möglich gekleidet sein

Fragen die es dabei zu überlegen gibt:

  • Was kann ich meinen Mitmenschen zumuten? (Am besten einen Blick in den Spiegel riskieren und sich so beurteilen als ob man eine fremde Person sehen würde)
  • Gibt es dort wo ich mich aufhalten will Bekleidungsvorschriften?  (z.B. am Arbeitsplatz, Uniformen, Vorschriften in anderen Ländern und in Gebäuden, dem Anlass entsprechend).
  • Was sagt meine Bekleidung über mich aus? (Die Führungskraft in kurzer Hose strahlt nicht immer und überall Autorität aus).
  • Was will ich damit vermitteln? (Korrekte Kleidung lässt auf Korrektheit schließen).
  • Welche Signale sende ich mit meiner Bekleidung aus? (Zu legere, kurze oder knappe Kleidung sendet oft falsche Signale aus).
  • Hat die Bekleidung eine Schutzwirkung? (Motorradbekleidung, Arbeitsbekleidung, usw.  )

Auch wenn es oft lästig ist oder zur Qual wird, dem Anlass entsprechend, korrekt bekleidet erreicht man mehr und bewirkt einen besseren Eindruck, letztendlich zeigt man seinen Mitmenschen gegenüber den nötigen Respekt.

Würden Sie eine sehr wichtige, ranghöhere Personen (z.B. ihren Boss) bei sich zu Hause in Jogginghose und T-Shirt empfangen?

Sommer - Sonne - Sonnenbrille

Gerade jetzt ist das Thema Sonnenbrille sehr aktuell.


Wann behalte ich sie auf, wann nehme ich sie ab?

Grundlegend soll die Sonnenbrille die Augen vor der Sonne schützen. 
Selbstverständlich sollte es daher sein, diese beim betreten von Räumen abzunehmen. 

Sind wir unter freiem Himmel ist die Sonnenbrille immer dann abzunehmen wenn wir Personen begegnen mit denen wir ein Gespräch beginnen. Sollte uns das Licht zu hell sein oder uns blenden sollten wir unsere Gesprächspartner um Einverständnis bitten diese wieder aufsetzen zu dürfen. 

Die Begründung liegt darin, dass es der Höflichkeit entspricht mit seinem Gesprächspartner Augenkontakt zu halten, dieser ist auch Teil der Körpersprache. Besonders bei stark verdunkelten oder verspiegelten Brillen ist darauf zu achten diese abzunehmen das es unserem Gegenüber ein besseres Gefühl vermittelt. 

Die einzige Ausnahme besteht bei Augenleiden (z.B. nach Operationen) oder bei optischen bzw. Sonnenbrillen. In diesen Fällen sollten wir jedoch unseren Gesprächspartner darüber informieren.
"Entschuldigen Sie, wenn ich die Sonnenbrille aufbehalte da diese optisch ist." 

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Sinn und Zweck von Umgangsformen

Das Zusammentreffen mehrer Menschen erfordert gewisse Regeln die abhängig von Gesellschaftsschichten und Kulturen unterschiedlich sind. Gute Umgangsformen helfen in vielen Situationen und geben einem die Möglichkeit sich gesellschaftlich einzuordnen und akzeptiert zu werden. Von unserem Verhalten ist es abhängen wie die Umwelt auf uns reagiert und uns begegnet. Wer mit Respekt behandelt werden möchte muss zuvor Anderen Respekt gegenüber bringen.

"Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen"

 

Beginnend beim "Erste Eindruck" bis zum "Letzten Moment". Aussehen, Kleidung, die Art sich zu bewegen , zu essen, zu trinken (Körpersprache), was und wie wir reden und unsere Umgangsformen von der Begrüßung bis zu Verabschiedung.

 

" Der Erste Eindruck entscheidet, der Letzte Eindruck bleibt" 

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Über mich


Gerhard Schrott

Mit geringen Aufwand das Maximum erreichen. Dies bedeutet für mich Möglichkeiten und Ressourcen zu Nutzen. Vorhandenes Potential zu optimieren.

 

Lebenserfahrung und Ausbildung machen einem zum Experten.

 

Meine Themen: Persönlichkeitstraining (Umgangsformen, Styling, Körpersprache, Rhetorik, Potentialanalyse), Marketing - Lebendiger Verkauf! 

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